Kontakt
Bruder-Jordan-Haus
Pfefferackerstraße 67
45894 Gelsenkirchen
Einrichtungsleitung:
Markus Pudel
Pflegedienstleitung:
Sandra Thoms
Tel.: 0209 / 38665-0
Fax: 0209 / 38665-33
Email: heimleitung@bruder-jordan-haus-gelsenkirchen.de
Pfefferackerstraße 67
45894 Gelsenkirchen
Einrichtungsleitung:
Markus Pudel
Pflegedienstleitung:
Sandra Thoms
Tel.: 0209 / 38665-0
Fax: 0209 / 38665-33
Email: heimleitung@bruder-jordan-haus-gelsenkirchen.de
Seiteninhalt
Betreuung Demenzkranker
Bruder-Jordan-Haus setzt Maßstäbe bei der Betreuung demenzkranker Senioren
Über 30 Jahre alt ist das Bruder-Jordan-Haus an der Pfefferackerstraße in Buer. Doch in seinem Inneren beherbergt es eine der modernsten Pflege- und Betreuungsbereiche für demenzkranke Senioren in der Emscher-Lippe-Region.
Über 30 Jahre alt ist das Bruder-Jordan-Haus an der Pfefferackerstraße in Buer. Doch in seinem Inneren beherbergt es eine der modernsten Pflege- und Betreuungsbereiche für demenzkranke Senioren in der Emscher-Lippe-Region.
Fast glaubt man in einer alten Bergarbeitersiedlung zu stehen. Die Türen zu den Zimmern der Senioren erinnern an alte Haustüren,
die Ziffern an den Zimmereingängen werden so gestaltet wie Hausnummern, die Leuchten in den Gängen sehen aus wie alte Straßenlaternen.
Selbst an grauen Tagen sorgt eine große Glaskuppel für ausreichend Tageslicht.
Heimat bewahren
Heimat bewahren
Den Menschen ein Stück ihrer alten Heimat bewahren und ihnen ihr gewohntes Leben ermöglichen, ist das Ziel. Deshalb soll an
möglichst vielen Stellen an den Lebensgewohnheiten der Senioren angeknüpft werden. Das fängt bei den baulichen Maßnahmen an
und setzt sich in der Pflege und der Betreuung fort.
Vor dem Umbau wohnten 40 Menschen in den zwei Etagen, jetzt ist dort Platz für 24 Senioren. Ihre Einzelzimmer sind bis 28
Quadratmeter und haben ein eigenes Bad. Große Fenster sorgen auch hier für viel Tageslicht. Die Zimmer können individuell
eingerichtet werden. Dafür sorgen auch kleine Details wir die Verteilung der Steckdosen. Ein Bewegungsmelder schaltet das
Licht ein, wenn der Eingangsbereich der Zimmer betreten wird. Denn demenzkranken Menschen fehlt es oft an der Orientierung.
Auch in der Betreuung wird möglichst individuell auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Senioren eingegangen. Im über 70
Quadratmeter großen Gemeinschaftsbereich auf jeder der beiden Etagen können die Senioren zusammen essen und sich treffen.
Auch die gemeinsame Küche ist hier integriert. Alltägliche Arbeiten wie das Kochen oder das Zusammenlegen von Wäsche gehören
zum Betreuungskonzept. Die Küche liefert natürlich einen Teil hinzu. Aber Arbeiten wie Kartoffeln schälen oder Gemüseputzen
übernehmen die Bewohner selbst. Schließlich war es immer Teil ihres Alltags und warum soll das im Alter plötzlich anders sein.
An die Stelle einer Rundum-Versorgung sind andere Leitbilder getreten. Heute geht es darum, ein Leben in familienähnlicher
Geborgenheit zu ermöglichen und auch pflegebedürftige Menschen zu aktivieren. Um auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der
Bewohner eingehen zu können, müssen diese bekannt sein. Dazu sind viele Gespräche mit den Senioren und ihren Angehörigen nötig,
muss das Verhalten der Bewohner beobachtet und hinterfragt werden.
Modellprojekt
Modellprojekt
Trotz eines gewandelten Pflegeleitbilds ist das Bruder-Jordan-Haus noch ein Modellprojekt, und weder die baulichen Voraussetzungen
noch das anspruchsvolle Betreuungskonzept sind ein selbstverständlicher Standard. Rund zwei Millionen Euro hat der nach Plänen
des buerschen Architekten Dr. Christian Schramm erfolgte Umbau gekostet. Mit 1,24 Millionen Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen
den Umbau gefördert.
