Bruder-Jordan-Haus

Es verfügt über insgesamt 104 Pflegeplätze in 5 Wohnbereichen. Es gibt im Bruder-Jordan-Haus nur Einzelzimmer/Einzelappartements. Alle Einzelappartements verfügen über Bad, Diele und Balkon oder Französischen Fenster. In den einzelnen Wohnbereichen stehen zusätzlich moderne und dem Stand der Technik entsprechende Pflegebäder mit allen erforderlichen Hilfsmitteln zur Verfügung. Alle Wohnbereiche haben einen Aufenthaltsraum, der zum Austausch, zur Unterhaltung/Freizeitgestaltung und gemeinsamen Essen einlädt. Ferner ist ein Bastelraum, eine Kegelbahn sowie ein Friseursalon im Hause vorhanden.

Die zum Hause gehörende Tagesstätte dient den Bewohnern und Besuchern aus der Umgebung und aus den Kirchengemeinden sowie Verwandten der Hausbewohner als Kontakt- und Kommunikationsort.

Eine Oase der Ruhe ist die etwa 2.200 Quadratmeter große Gartenanlage rund um das Seniorenheim in der Pfefferackerstraße. Längst hat auch die Nachbarschaft des Bruder-Jordan-Hauses sie für sich entdeckt. Auch im Winter lädt sie zu Spaziergängen ein. Besonders beliebt bei Jung und Alt ist das Kaninchengehege. Nicht nur hier fühlt man sich wie in einem Schrebergarten.

Betreuung Demenzkranker  

Bruder-Jordan-Haus setzt Maßstäbe bei der Betreuung demenzkranker Senioren

Über 30 Jahre alt ist das Bruder-Jordan-Haus an der Pfefferackerstraße in Buer. Doch in seinem Inneren beherbergt es eine der modernsten Pflege- und Betreuungsbereiche für demenzkranke Senioren in der Emscher-Lippe-Region. Fast glaubt man in einer alten Bergarbeitersiedlung zu stehen. Die Türen zu den Zimmern der Senioren erinnern an alte Haustüren, die Ziffern an den Zimmereingängen  werden so gestaltet wie Hausnummern, die Leuchten in den Gängen sehen aus wie alte Straßenlaternen. Selbst an grauen Tagen sorgt eine große Glaskuppel für ausreichend Tageslicht.

Heimat bewahren

Den Menschen ein Stück ihrer alten Heimat bewahren und ihnen ihr gewohntes Leben ermöglichen, ist das Ziel. Deshalb soll an möglichst vielen Stellen an den Lebensgewohnheiten der Senioren angeknüpft werden. Das fängt bei den baulichen Maßnahmen an und setzt sich in der Pflege und der Betreuung fort. Vor dem Umbau wohnten 40 Menschen in den zwei Etagen, jetzt ist dort Platz für 24 Senioren. Ihre Einzelzimmer sind bis 28 Quadratmeter und haben ein eigenes Bad. Große Fenster sorgen auch hier für viel Tageslicht. Die Zimmer können individuell eingerichtet werden. Dafür sorgen auch kleine Details wir die Verteilung der Steckdosen. Ein Bewegungsmelder schaltet das Licht ein, wenn der Eingangsbereich der Zimmer betreten wird. Denn demenzkranken Menschen fehlt es oft an der Orientierung.

Auch in der Betreuung wird möglichst individuell auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Senioren eingegangen. Im über 70 Quadratmeter großen Gemeinschaftsbereich auf jeder der beiden Etagen können die Senioren zusammen essen und sich treffen. Auch die gemeinsame Küche ist hier integriert. Alltägliche Arbeiten wie das Kochen oder das Zusammenlegen von Wäsche gehören zum Betreuungskonzept. Die Küche liefert natürlich einen Teil hinzu. Aber Arbeiten wie Kartoffeln schälen oder Gemüseputzen übernehmen die Bewohner selbst. Schließlich war es immer Teil ihres Alltags und warum soll das im Alter plötzlich anders sein. An die Stelle einer Rundum-Versorgung sind andere Leitbilder getreten. Heute geht es darum, ein Leben in familienähnlicher Geborgenheit zu ermöglichen und auch pflegebedürftige Menschen zu aktivieren. Um auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Bewohner eingehen zu können, müssen diese bekannt sein. Dazu sind viele Gespräche mit den Senioren und ihren Angehörigen nötig, muss das Verhalten der Bewohner beobachtet und hinterfragt werden.

Modellprojekt

Trotz eines gewandelten Pflegeleitbilds ist das Bruder-Jordan-Haus noch ein Modellprojekt, und weder die baulichen Voraussetzungen noch das anspruchsvolle Betreuungskonzept sind ein selbstverständlicher Standard. Rund zwei Millionen Euro hat der nach Plänen des buerschen Architekten Dr. Christian Schramm erfolgte Umbau gekostet. Mit 1,24 Millionen Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen den Umbau gefördert.

Oase der Ruhe  

Eine Oase der Ruhe ist rund um das Seniorenheim in der Pfefferackerstraße entstanden. Längst hat auch die Nachbarschaft des Bruder-Jordan-Hauses die rund 2.200 Quadratmeter große Gartenanlage für sich entdeckt, die auch im Winter zu Spaziergängen einlädt. Besonders beliebt bei Jung und Alt ist das Kaninchengehege. Nicht nur hier fühlt man sich wie in einem Schrebergarten. An anderer Stelle stehen Obstbäume, wachsen Johannisbeer- oder Strachelbeersträucher, gedeihen Tomaten, Salat und Zucchini. Viele ältere Menschen hatten einen Schrebergarten oder Beete im Hinterhof, an die sie hier erinnert werden. Gerade für demenzkranke Menschen sind diese Impulse wichtig, um sie zu aktivieren. Was im Frühjahr von den Bewohnerinnen und Bewohnern ausgesät und gepflanzt wird, das hegen und pflegen sie im Sommer, ernten es im Herbst und schließlich wird es in der Küche verarbeitet.

Auch die Erholung kommt in dem neuen Garten natürlich nicht zu kurz. Rundwege laden zum Schlendern, Bänke zum Verweilen ein, eine große Kastanie spendet im Sommer Schatten, und auch ein kleiner Teich fehlt nicht. Die Bänke sind eine Spende der am Umbau des Hauses beteiligten Firmen und von Privatpersonen. Auch ein Wegekreuz wurde dem Haus überlassen, das Bewohner mit Blumenschmuck versehen. Balkone und Terrassen sind ins Grün integriert und ermöglichen den Bewohnern den Zugang zum Park. Verschlossene Türen oder Tore gibt es hier nicht. Die Wegführung in Runden kommt dem Bewegungsdrang vor allem demenzkranker Menschen entgegen und führt sie. Die Hecken sind so angeordnet, dass die Parkausgänge nicht ohne weiteres sichtbar sind. Außerdem ist natürlich für eine Betreuung gesorgt.

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Ein Stück Zuhause

Das Bruder-Jordan-Haus stellt sich vor

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Anmeldung Aufnahme

Ärztliches Gutachten zur Heimaufnahme

Ärztliches Gutachten

Ärztliches Gutachten Anlage 2 zur Heimaufnahme

Ärztliches Gutachten Anlage 2

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Checkliste Einzug

Informationen gemäß §3 Woh- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) Stand 2015

Information zur Beratungshotline

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Pressemitteilungen

Von:
  • Umbau Bruder-Jordan-Haus
22.10.2014

An die Bedürfnisse angepasst

Ein Altenheim rüstet sich für die Zukunft: Nach langer Vorbereitung und Planung startet am 3. November der Umbau des Bruder-Jordan-Hauses in Buer. Mit einem neuen Konzept sollen moderne Versorgungsformen Einzug halten. mehr