Zuwanderung

Einfach anziehend

"Viele Zugewanderte kommen mehrfach, da sie in der Regel viele Kinder haben, die bisher kaum wettergerechte Kleidung besaßen. Regelmäßig sehen wir vor allem Kinder in viel zu dünnen Hosen und Jacken und ohne passende und wetterfeste Schuhe", berichtet Caritas-Mitarbeiterin Sabine Wiesweg. Sie fügt an: "Jede Woche kommen auch neue Personen, die durch Beratungsstellen oder von anderen Zugewanderten oder Flüchtlingen von der Kleiderstube erfahren haben."

An jedem Mittwoch und Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr dürfen Familien jeweils zehn Teile mitnehmen, einzelne Spielzeuge für die Kinder und vor allem Bücher werden dabei nicht gezählt. "Sicher geht das nicht immer ohne Unstimmigkeiten - für eine 8-köpfige Familie sind zehn Teile nicht viel - aber grundsätzlich kommen wir mit dieser Regel gut zurecht", so Wiesweg weiter. Außerdem dürfen die Familien ja in den nächsten Wochen wiederkommen. Damit es dabei nicht drunter und drüber geht, werden die Besucher registriert und bekommen Termine.

 

Organisiert wurde die Ausgabestelle von der Caritas, betrieben wird sie von Ehrenamtlichen und bei inhaltlichen Fragen sowie bei der Kontaktaufnahme zu den Familien hilft die AWO. Außerdem wurden die Ehrenamtlichen überwiegend von der Ehrenamtsagentur vermittelt.

Kleiderkammer

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Kindern und Jugendlichen eine Chance geben möchte die Kleiderstube für Familien in Rotthausen, mit ihrem neuen Angebot der Hausaufgabenhilfe und der Unterstützung beim Deutschlernen.