Starke Frauen: Erfolgswege aus dem Projekt „Aktive Nachbarschaft“
Das Projekt "Aktive Nachbarschaft Südost" der Quartiersarbeit Süd erreicht Frauen niedrigschwellig, um ihre persönlichen und beruflichen Chancen zu stärken. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen erfolgreich und nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Wöchentlich findet ein gemeinsames Frühstückstreffen in den Räumlichkeiten der Quartiersarbeit Süd des Caritasverbandes statt. Im Anschluss vermittelt die Projektleiterin Gönül Toklucu Wissen zu Themen des alltäglichen Lebens und allgemeines Wissen. Viele der Frauen befinden sich in prekären Lebenssituationen, weshalb zusätzlich Einzelberatungen zu Jobsuche, Bewerbungsprozessen und weiteren Anliegen angeboten werden.
Fehime Sönmez und Hatice Özdemir zählen zu den Erfolgsgeschichten des Projekts. Sie haben erkannt, dass sich ihnen auch außerhalb des familiären Alltags neue Perspektiven eröffnen, ihre Deutschkenntnisse verbessert und den Einstieg ins Berufsleben geschafft.
"Nach der Krankheit meines Mannes habe ich gemerkt, dass ich etwas verändern muss. Frau Toklucu hat mich motiviert, meine Stärken zu erkennen und selbstbewusster zu werden. Ich habe meine Deutschkenntnisse erweitert, lese viel und lerne jeden Tag Neues dazu. Mittlerweile bin ich in Vollzeit beschäftigt und sehr glücklich mit meinem Alltag", erzählt Hatice Özdemir.
Auch Fehime Sönmez berichtet: "Das Projekt ist unser sicherer Hafen. Frau Toklucu hat uns gezeigt, dass es nie zu spät ist, sich weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen. In meinem Job im Seniorenheim fühle ich mich sehr wohl und bin glücklich, nach meiner Scheidung auf eigenen Füßen zu stehen."
Gönül Toklucu betont: "Wichtig ist, dass die Frauen sich wohlfühlen und Vertrauen aufbauen. So erkennen sie ihr eigenes Können und sind motiviert, an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. Wie unsere Erfolgsgeschichten zeigen, führt dies dazu, dass sie erfolgreich den Einstieg ins Berufsleben schaffen."
Viele der Teilnehmerinnen teilen ähnliche Erfahrungen und finden hier die Möglichkeit, sich auszutauschen, gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren.
Durch Exkursionen, beispielsweise in das Berufsinformationszentrum (BiZ), sowie Ausflüge in das Gelsenkirchener Kunstmuseum und gemeinsame Bewegungsangebote erweitern die Teilnehmerinnen ihr Wissen, stärken ihr Selbstvertrauen und entwickeln neue Perspektiven für ihre persönliche und berufliche Zukunft.
