Film- und Diskussionsabend „Kein Land für Niemand“
Nach der Vorführung des Dokumentarfilms diskutierten die Podiumsgäste gemeinsam mit dem Publikum über aktuelle Entwicklungen in der Asyl- und Migrationspolitik und deren Auswirkungen auf das Leben vor Ort. Moderiert wurde die Diskussion von Mohamad Akkour.
Auf dem Podium sprachen Dr. Zübeyde Duyar, Rechtsanwältin für Asyl- und Aufenthaltsrecht, Moutasm Alyounes, Aktivist, Autor und Geschäftsführer des VielRespektZentrums Essen, sowie Michael Niehaus vom Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen. Ursprünglich war Katharina Küsgen vom Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e. V. als Gesprächspartnerin vorgesehen. Sie musste ihre Teilnahme krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Michael Niehaus sprang dankenswerterweise kurzfristig ein und ergänzte die Diskussion um wichtige Einblicke aus der Praxis.
Mit 51 Besucher*innen in der Spitze war die Veranstaltung sehr gut besucht. Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung des Publikums: Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und unterschiedliche Sichtweisen miteinander ins Gespräch zu bringen. So entstand ein respektvoller und lebendiger Austausch, der deutlich machte, wie wichtig solche Dialogformate für eine vielfältige Stadtgesellschaft sind.
Die Veranstaltung wurde von der Fachstelle demokratie.bewegen, der Partnerschaft für Demokratie, dem Kommunalen Integrationszentrum sowie der Beratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit des Caritasverbandes für die Stadt Gelsenkirchen organisiert.
